Skip to main content Skip to secondary navigation

Irlands Präsidentschaften

Die aktuelle Präsidentschaft: Januar – Juni 2013

Irland hatte die Ratspräsidentschaft zuvor bereits 6 mal inne.

Vorhergehende Präsidentschaften

Januar – Juni 2004

 Logo from Ireland's Presidency in 2004

Taoiseach (Premierminister): Bertie Ahern

Minister für Auswärtige Angelegenheiten: Brian Cowen

Im Rahmen einer historischen und emotionellen Zeremonie − dem „Willkommenstag“ − im Dubliner Phoenix Park hieß die irische Präsidentschaft zehn neue Mitgliedsstaaten, darunter acht mittel- und osteuropäische Staaten, in der Europäischen Union willkommen. Mit diesen Beitritten erfuhr die EU die größte Erweiterung in ihrer bisherigen Geschichte. Der irische Ratsvorsitz war auch federführend am erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über den Europäischen Verfassungsvertrag beteiligt; viele der dort verhandelten Neuerungen wurden später durch den Vertrag von Lissabon in der Praxis umgesetzt. Mit den USA und Russland fanden zwei erfolgreiche Gipfeltreffen statt. Das Thema der Präsidentschaft war effektiver Multilateralismus und die EU.

 

Juli – Dezember 1996

Logo from Ireland's Presidency in 1996

Taoiseach (Premierminister): John Bruton

Minister für Auswärtige Angelegenheiten: Dick Spring

Im Rahmen einer Tagung des Europäischen Rates in Dublin wurde eine Einigung über viele Themen im Zusammenhang mit der Einführung einer einheitlichen Währung erzielt, darunter die gesetzliche Einbettung, der Stabilitätspakt und der neue Wechselkursmechanismus. Aus dieser Einigung ging in weiterer Folge der Vertrag von Amsterdam hervor, welcher die Rechte der EU-BürgerInnen festlegte und dem Europäischen Parlament größeren Einfluss auf den Entscheidungsprozess innerhalb der EU verschaffte.

 

Januar – Juni 1990

 Logo from Ireland's Presidency in 1990

Taoiseach (Premierminister): Charles Haughey

Minister für Auswärtige Angelegenheiten: Gerry Collins

Nach dem Fall der Berliner Mauer Ende 1989 hielt die irische Präsidentschaft zwei große EU-Gipfeltreffen in Dublin ab, wo die Deutsche Wiedervereinigung einvernehmlich willkommen geheißen wurde. Im Rahmen der Treffen wurde auch eine gemeinsame Vorgehensweise im Bezug auf die Deutsche Wiedervereinigung und die Beziehungen der Gemeinschaft zu den Staaten Mittel- und Osteuropas nach dem Fall des Eisernen Vorhangs festgelegt.

 

Juli-Dezember 1984

Taoiseach (Premierminister): Garret FitzGerald

Minister für Auswärtige Angelegenheiten: Peter Barry

Während der Präsidentschaft im Jahr 1984 unterzeichnete die EU ein Abkommen über die handelspolitische Zusammenarbeit mit China und erzielte wichtige Fortschritte in den Verhandlungen mit Spanien und Portugal. Die Europäische Ratstagung in Dublin kam überein, das Europäische Währungssystem zu stärken und der Europäischen Währungseinheit einen größeren Stellenwert einzuräumen.

 

Juli-Dezember 1979

Taoiseach (Premierminister): Jack Lynch / Charles Haughey

Minister für Auswärtige Angelegenheiten:  Michael O’Kennedy / Brian Lenihan

Die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament fanden nur wenige Wochen vor dem Beginn dieser Präsidentschaft statt. Simone Veil wurde zur ersten Präsidentin des Europäischen Parlaments gewählt. Das Europäische Währungssystem (EMS) wurde ebenfalls in diesem Jahr initiiert.

Januar - Juni 1975

Taoiseach (Premierminister): Liam Cosgrave

Minister für Auswärtige Angelegenheiten: Garret Fitzgerald

Irelands erste Präsidentschaft leitete die Gründung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, welcher in den darauf folgenden Jahrzehnten eine Schlüsselrolle in der Entwicklung der Mitgliedsstaaten spielte. In Irlands Präsidentschaftsperiode fiel auch die Unterzeichnung des ersten Lomé-Abkommens, welches Handel und Entwicklungshilfe zwischen der EU und den Entwicklungsländern in Afrika, in der Karibik und im Pazifik regelt.