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Insight: Handel – eine Priorität des irischen Ratsvorsitzes

07.02.2013, 11:51 GMT


Handel ist eine der Prioritäten des irischen EU-Ratsvorsitzes. Wir sind bemüht, die Verhandlungen über Handelsabkommen der EU mit Drittländern voranzutreiben. Präsident Barroso erklärte in seinem Brief an die Regierungschefs der EU vom 4. Februar, dass die Nutzung aller Wachstumschancen auch außerhalb der EU unabdingbar sein wird für die zukünftige Dynamik und Nachhaltigkeit unserer Wirtschaft. Als Ratsvorsitz wird Irland die Handelsagenda aktiv vorantreiben, um die Schaffung von Arbeitsplätzen, Arbeitgeber und EU-BürgerInnen im Allgemeinen spürbar zu unterstützen.

Warum ist das Thema Handel eigentlich so wichtig für den irischen Ratsvorsitz?

  • Erstens ist der Handel ein wichtiges Fundament für die Schwerpunkte unseres Ratsvorsitzes, Stabilität, Arbeitsplätze und Wachstum. Irland selbst hat seine wirtschaftliche Erholung zu einem guten Teil dem Handel zu verdanken (unsere Exporte können in allen Sektoren Steigerungen verzeichnen und dank Diversifizierung neue Märkte erreichen); nun soll Europa als ganzes ebenfalls diesen Schritt tun.
  • Die EU braucht einen blühenden Handel mit Gütern, Dienstleistungen und Investitionen, um neue Chancen für Unternehmen zu generieren und dadurch zusätzliche Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen. Wir müssen die Chancen wahrnehmen, die sich durch rasch wachsende Märkte in Drittländern eröffnen.
  • Die EU verfügt über gute Unternehmer, Kreatitivät, Technologien und Ambitionen – aber wir brauchen Zugang zu neuen Märkten. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten können aus einer Erweiterung des Handels immense Vorteile ziehen. Die Zahlen der Europäischen Kommission sprechen für sich selbst.
  • Eine ehrgeizige Handelsagenda kann zu einer Steigerung des Wachstums um 2% und der Schaffung von über zwei Millionen Arbeitsplätzen in Europa fürhen (1% der Erwerbsbevölkerung der EU), dies zu einem Zeitpunkt, an dem 26 Millionen EU-Bürger ohne Arbeit sind.
  • Wenn wir alle derzeit in Verhandlung stehenden Freihandelsabkommen morgen abschließen könnten, würden wir das BIP der EU um 2,2 Prozent bzw. 275 Billionen Euro erhöhen. Diese Zahl übersteigt das nationale BIP vieler Mitgliedsstaaten, unter anderem auch Irlands.
  • In den nächsten zwei Jahren werden 90 Prozent des weltweiten Wachstums außerhalb der EU generiert werden.
  • Derzeitige Entwicklungs- und Schwellenländer werden bis zum Jahr 2030 etwa 60% des weltweiten BIP generieren.
  • Vor dem Jahr 2006 wurden unter einem Viertel des Handelsvolumens der Europäischen Union im Rahmen von Freihandelsabkommen abgewickelt. Wenn alle derzeit verhandelten Abkommen abgeschlossen würden, wären dies bis zu 50 Prozent des EU-Handelsvolumens.

Die Pläne des Ratsvorsitz im Handelssektor

Die EU und die USA, zwei der größten Handelsmächte der Welt, sind bereits heute eng durch Handelsbeziehungen und gegenseitige Investitionen verbunden. Aber wir müssen weiter gehen, um das Potenzial des transatlantischen Markts optimal auszunutzen. Die neue US-Regierung legt derzeit ihren Weg fest, und der irische Ratsvorsitz wird besonderes Augenmerk auf die Handelsbeziehungen zwischen EU und USA legen. Wir werden die künftigen Empfehlungen der Gruppe Höherer Beamter für Beschäftigung und Wachstum weiter verfolgen und uns aktiv um eine neue Generation von umfassenden Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und der EU bemühen. Der erfolgreiche Abschluss eines Freihandelsabkommens würde europäischen Exporteuren neue Chancen eröffnen, Arbeitsplätze schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Der Abschluss von Freihandelsabkommen mit Kanada und Singapur sind weitere wichtige Meilensteine. Der irische Ratsvorsitz wird die Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit Japan und Indien sowie weiteren strategischen Partnern vorantreiben; auch die Beziehungen zwischen der EU und China sollen weiter verbessert werden, insbesondere im Hinblick auf Investitionsschutz und Marktzugang. Darüber hinaus sind wir bestrebt, die Beziehungen zu unseren östlichen und südlichen Nachbarn zu verbessern, damit die Handels- und Investitionsströme verstärkt werden können und deren wirtschaftliche und soziale Entwicklung gefördert wird.

Konkrete Fortschritte in der EU-Handelsagenda sind einer der Bereiche, in denen der irische Ratsvorsitz aktiv bestrebt ist, ein bleibendes Erbe zu hinterlassen – Stabilität, Arbeitsplätze und Wachstum – konkret umgesetzt und spürbar für die Bürgerinnen und Bürger in der EU.

Nähere Informationen über den Arbeitsansatz des irischen Ratsvorsitzes im Bereich Handel finden Sie im Bericht des Ausschussvoorsitzenden für Handel für den AStV (in englischer Sprache): Irish Presidency's Approach to Trade

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