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Berufstätige Frauen können sich selbst und der Wirtschaft helfen

07.02.2013, 17:30 GMT


EU-Minister diskutierten heute in Dublin über den Beitrag und die Vorteile für ältere Frauen, die im Arbeitsmarkt verbleiben

Die Staatsministerin für Behinderung, Gleichberechtigung, mentale Gesundheit und ältere Frauen Kathleen Lynch führte heute den Vorsitz über eine lebhafte Debatte der EU-Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit anläßlich eines Workshops zum Thema „Ältere Frauen und der europäische Arbeitsmarkt – gemeinsam den Bedürfnissen aller Rechnung tragen.“

Der Workshop war Teil des Tagesprogramms für die EPSCO-Minister, die anläßlich ihres informellen Treffens über eine große Bandbreite von Themen diskutierten. Ministerin Lynch erklärte dazu:

“Die Einbeziehung von Frauen fortgeschrittenen Alters in die Wirtschaft ermöglicht diesen sicherzustellen, dass sie nicht in die Armutsfalle greaten, der so viele ältere Frauen ausgeliefert sind; gleichzeitig können sie ihre Talente einsetzen, um ihren Beitrag zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand zu leisten, beides Dinge, die Europa in diesen herausfordernden Zeiten dringend braucht.”

Ein Hauptaugenmerk der europäischen Wirtschaftspolitik liegt auf der Ausweitung des Arbeitsmarktes um sicherzustellen, dass Europa wettbewerbsfähig bleibt.

Ein Hauptaugenmerk der europäischen Wirtschaftspolitik liegt auf der Ausweitung des Arbeitsmarktes um sicherzustellen, dass Europa wettbewerbsfähig bleibt. Europa 2020, die Wirtschaftsstrategie der EU für diese Dekade, strebt eine Beschäftigungsrate von 75 Prozent für Männer und Frauen bis im Jahr 2020 an. Derzeit liegt diese Zahl knapp über 68 Prozent.

Aurel Ciobanu-Dordea, Kommissionsdirektor für Gleichstellung, merkte dazu an:  „Es gibt gute Gründe dafür, die wirtschaftliche Einbindung von Frauen zu stärken, um die für Europa 2020 festgelegten Ziele zu erreichen. In vielen Ländern liegt das größte Potenzial zur Steigerung der Beschäftigungsquoten bei älteren Arbeitnehmern, insbesondere bei Frauen. Auch über die Beschäftigungsfrage hinaus sollten Frauen zwischen 50 und 65 stärker in der politischen Planung zu Pensionen und aktives Altern mitbedacht werden, damit sie eher in Beschäftigung bleiben.“

Der Generalsekretär der Kommission für Beschäftigung Koos Richelle präsentierte eine statistische Analyse der Situation und stellte fest, dass “gemäß der jüngsten Daten (3. Quartal 2012), ältere Frauen (50-64 Jahre) eine Aktivitätsrate von 56% aufweisen, Männer der selben Altersgruppe 71,6%, und das obwohl sie tendenziell besser ausgebildet sind und Angebote für lebenslanges Lernen stärker nutzen.“

Staatsministerin Lynch wies darauf hin, dass diese Statistiken darauf hindeuten, dass “in dieser Altersgruppe 14 Millionen Männer nicht aktiv sind, während über 22,6 Millionen Frauen zwischen 50 und 64 aus Sicht des Arbeitsmarktes weder beschäftigt noch arbeitslos seien.”  Dies sei eine bedeutende Anzahl von 8 Millionen weniger Frauen, die sich Ersparnisse für ihr weiteres Leben und Zugang zu ausreichenden Pensionszahlungen sichern.

Obowhl das Hauptaugenmerk von Europa 2020 auf dem Wirtschaftswachstum liegt, ermöglicht die Einbindung von Menschen, d.h. Männern und Frauen, in den Arbeitsmarkt diesen auch ihre Pensionsansprüche zu erhöhen. Ministerin Lynch zitierte Zahlen für die gesamte EU, die belegen dass die Armutsgefährdungsquote nach Sozialtransfers (wie etwa Staatliche Pensionen) für ältere Frauen noch immer bedeutend höher liegt (18,1%) als für ältere Männer (12,9%). Durch die Verlängerung der Berufstätigkeit kann der Pensionsanspruch erhöht und dadurch das Armutsrisiko gesenkt werden. Die Rückkehr bzw. der Verbleib älterer Frauen im Arbeitsmarkt hilft gleichzeitig der Wirtschaft und unterstützt den lebenslangen Wohlstand von Frauen – eine Win-Win-Situation.

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