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Dublin wird Mitte Mai zum Brennpunkt des eHealth-Sektors

09.05.2013, 11:00 GMT


Ein Gastkommentar des irischen Gesundheitsminister James Reilly

Von 13. Bis 15. Mai lädt der irische EU-Ratsvorsitz zur eHealth Week nach Dublin. Das Thema “Innovative Gesundhetisversorgung und Gesundheit sicherstellen” bietet den Rahmen für einen eingehenden Blick auf die Entwicklungen im eHealth-Sektor und eine Demonstration der Leistungen Irlands auf diesem Gebiet; gleichzeitig wird die Einbindung dieses Sektors in die übergeordnete Zielsetzung der wirtschaftlichen Stabilität und des nachhaltigen Wachstums für die EU eingebunden.

Der Begriff eHealth bezeichnet die Nutzung von elektronischen Kommunikationsmitteln im Gesundheitssektor, zwischen Patienten und Gesundheitsdiensten oder Patienten und Ärzten, oder zwischen unterschiedlichen Gesundheitsdientleistern. eHealth-Systeme können hinter den Kulissen eingesetzt werden um die Arbeit von Dienstleistern zu verbessern, oder direkt im Kontakt mit den Patienten – in jedem Fall spielen sie eine bedeutende Rolle bei der Verbesserung von Gesundheitsdienstleistungen für EU-Bürgerinnen und Bürger.

In diesem Zusammenhang haben sich die Veranstalter der eHealth-Woche folgende Ziele gesetzt.

  • Ein Bewußtsein zu schaffen für das Potenzial von eHealth im Gesundheitswesen und als Wirtschaftsfaktor für Technologieunternehmen
  • Die Nutzung von eHealth-Tools innerhalb der Reformen des Gesundheitswesens, sowohl in Irland als auch in der EU allgemein
  • Die Entwicklung von Kooperationen im eHealth-Sektor zwischen EU-Mitgliedsstaaten und auch zwischen der EU und den USA im Rahmen der geplanten Intensivierung der Wirtschaftbeziehungen zwischen den beiden

Was die potenziellen Vorteile von eHealth-Programmen für den Gesundheitssektor und die Wirtschaft betrifft, so ist die Nutzung von eHealth-Maßnahmen dringend erforderlich, wenn wir eine Gesundheitssystem der Weltklasse sicherstellen woollen; gleichzeitig bietet der Sektor erhebliche Chancen für die Stimulierung des Wirtschaftswachstums, neue Arbeitsplätze, Innovation, Forschung und Entwicklung. Ich bin insbesondere davon überzeugt, dass eine verbesserte Zusammenarbiet zwischen dem Gesundheitssektor und Unternhmen zu mehr Innovation und besseren und effizienteren Serviceleistungen für die Patienten führen wird. Dies ist ein zentrales Thema – eine Kostenreduktion im Gesundheitswesen, ohne die Leistungen für Patienten zu kürzen.

Wir stehen noch immer vor großen Herausforderungen bei unseren Anstrengungen, die Gesundheitssysteme nachhaltig zu gestalten angesichts steigender Kosten, erhöhter Nachfrage, Leistungen bei chronischen Krankheiten und einer stetig alternden Bevölkerung. eHealth kann uns bei der Bewältigung dieser Probleme unterstützen und positive Entwicklungen bewirken im Zusammenhang mit der durchschnittlichen Lebenserwartung und einer besseren Lebensqualität. Fortschritt kann hier aber nur stattfinden, wenn eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der unterschiedlichen Stakeholder für eine bessere gemeinsame Zukunft gewährleistet ist.

Im Zusammenhang mite Health und einer Reform des Gesundheitswesens befindet sich Irland gerade mitten in diesem Reformprozess und fördert den vermehrten Einsatz von IKT um bessere Dienstleistungen, höhrere Effizienz und vermehrte Innovation und damit auch neue Arbeitsplätze zu gewährleisten. Irland hat hier eine gute Ausgangsposition, nachdem eine Reihe von Pharma-Unternehmen und Hersteller medizinischer Geräte in unserem Land angesiedelt sind.

Wir erarbeiten derzeit eine eHealth-Strategie, basierend auf dem Bericht der EU Task Force aus dem Jahr 2012 “Gesundheit in Europa neu definieren für 2020” und den Erfahrungen anderer Mitgliedsstaaten sowie der bereits geleisteten Arbeit der WHO und anderer Institutionen. Die neue Strategie wird sich auf drei zentrale Bereiche konzentrieren:

  • Förderung von patientengeführten Gesundheitsdienstleistungen als Ergänzuung und Erweiterung traditioneller Modelle und Befähigung von Patienten zur Selbstversorgung
  • Verbesserung des Informationsflusses, Transparenz, Kundennähe, Zusammenarbeit, Wahlmöglichkeiten für Patienten und Eigenverantwortung
  • Verbesserung des traditionellen Gesundheitssystems bei gleichzeitiger Erweiterung des Gesundheitskonzeptes auf neue Service-Leistungen

Wir müssen hier zusammenarbeiten, um Fortschritte zu erzielen. In diesem Geiste habe ich auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit meinem nordirischen Kollgen Edwin Poots angestrebt. Wir haben über Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesprochen, da Nordirland wie eine Reihe anderer Länder das eHealth Ecosystem-Modell verwendes. Wir werden unsere Arbeit vergleichen und Best Practice Beispiele teilen. In der eHealth-Woche werde ich auch die in Bosten erzielten Fortschritte nutzen und diese im Rahmen des EU-US eHealth/Health ITAssembly am 15. Mai weiter ausbauen.

Wir wollen das Interesse von Unternehmen an eHealth fördern und Gelegenheiten zum internationalen Networking bieten, unter anderem im Rahmen eines eintägigen EU-US Marketplace.  Irland widmet sich den Herausforderungen für Fachkräfte im Gesundheitswesen, Verwaltungsdiensten in diesem Sektor, aber auch Fragen der gesetzlichen und behördlichen Regulierung, Partientenrechte und des hohen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenzials dieses Sektors.

eHealth Week ist eine großartige Gelegenheit, diese Potenziale aufzuzeigen und Innovation in diesem Bereich zu fördern. Ich freue mich schon auf diese Woche in denen Dublin zur Welthauptstadt des eHealth-Sektors wird.

 

James Reilly

Irischer Gesundheitsminister


 

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Kontakte

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