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Irischer Ratsvorsitz erzielt Einigung über neues EU-Unterstützungsprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

26.06.2013, 10:40 GMT


In den nächsten 7 Jahren werden über 4 Mio. EU-BürgerInnen von den Beihilfen für allgemeine und berufliche Bildung profitieren.

Der irische EU-Ratsvorsitz konnte eine Einigung über das EU-Programm im Wert von mind. 13,1 Mrd.€ zur Unterstützung von Initiativen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für die nächsten sieben Jahre erzielen. Das Programm, genannt Erasmus+, vereint alle derzeitigen EU und internationalen Initiativen für allgemeine und berufliche Bildung und Jugend. Neu ist, dass auch Sportinitiativen durch das Programm finanziert werden.

Der irische Ratsvorsitz hat hart daran gearbeitet, die Sicherung einer Einigung zwischen den Mitgliedsstaaten und mit dem Europäischen Parlament zu erzielen.  

Im Zeitraum von 2014 bis 2020 werden mehr als vier Millionen Menschen von den EU-Beihilfen für allgemeine und berufliche Ausbildung profitieren – dabei handelt es sich fast um doppelt so viele wie zum aktuellen Zeitpunkt.

Das Programm konzentriert sich auf Mobilität, Zusammenarbeit und politische Reformen. Es  enthält Verbesserungen im Bereich Mobilitätsstipendien, Ausbildung, Unterricht und ehrenamtliche Tätigkeiten. Von diesen Verbesserungen werden vor allem Hochschulschüler sowie Berufsschüler, Auszubildende, Lehrer, Trainer und Jugendarbeiter profitieren.

Positive Beispiele werden kultur- und institutionsübergreifend in Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen und Jugendorganisationen geteilt werden. Dazu werden formelle “Wissensallianzen“ auf universitärem Niveau und “branchenorientierte Kompetenzverbünde“ in berufsbildenden Institutionen eingeführt.

Das Programm sieht auch die Einbindung des Privatsektors zur Förderung von Innovation vor und soll sicherstellen, dass praktisches Lernen und Bildung gemeinsam im Vordergrund stehen. Evidenzbasierte Grundlagen sollen den politischen Planungs- und Reformprozess stärken.

Im Bereich des Sports wird sich das Programm vor allem auf Kooperationsprogramme und den Breitensport konzentrieren.

Der irische Minister für Bildung und berufliche Ausbildung Ruairí Quinn begrüßte die Einigung über das Programm: “Irlands großes Ziel für den EU-Ratsvorsitz ist es, Wege zur Unterstützung von nachhaltigen Arbeitsplätzen und Wachstum in Europa zu finden. Angesichts der hohen Arbeitslosenquoten vor allem unter der jungen Bevölkerung fällt diesem Programm eine bedeutende Rolle bei der Lösung dieser Krise zu.“

Ruairí Quinn - “Erasmus+ wird die Beschäftigungschancen junger Menschen erhöhen und neue Wege für sie eröffnen. Seit 2007 profitieren etwa 400.000 Menschen pro Jahr in ganz Europa von dem derzeit laufenden Programm und die heutige Entwicklung bedeutet, dass in Zukunft mehr Menschen aller Altersgruppen und Bildungsstufen diese Unterstützung nützen können.“   

Der Minister stellte fest, dass bis 2020 etwa 35 Prozent aller Arbeitsplätze als hochqualifiziert gelten werden. “Wir müssen sicherstellen, dass unsere jungen Menschen gut gerüstet sind, um die künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes erfüllen zu können und dass wir ihnen gleichzeitig Gelegenheit bieten, ihr volles Potenzial zu entwickeln“, so der Minister.  

Er fügte hinzu, dass die Einigung zwischen den Mitgliedsstaaten über Erasmus+ einer der Schlüsselerfolge des irischen EU-Ratsvorsitzes ist.

ENDE

 

Hinweise für Herausgeber:

Schlüsselpunkte

Erasmus+

  • hilft jungen Menschen durch Studium oder Aufenthalt im Ausland zusätzliche Qualifikationen zu erwerben
  • erhöht die Unterrichtsqualität innerhalb und auch außerhalb der EU
  • unterstützt EU-Mitgliedsstaaten und Partnerländer bei der Modernisierung ihrer Bildungs- und Ausbildungssysteme
  • fördert die Beteiligung junger Menschen an der Gesellschaft
  • unterstützt Unterricht und Forschung zur europäischen Integration
  • unterstützt den europäischen Breitensport

Wer wird von diesem Programm profitieren?

  • Über 4 Mio. Menschen werden von den EU-Beihilfen für allgemeine und berufliche Ausbildung im Zeitraum von 2014 bis 2020 profitieren, dabei handelt es sich fast um doppelt so viele wie zum aktuellen Zeitpunkt.

Wo wird Erasmus+ etwas bewegen?

  • Mehr Chancen für Studierende an Hochschulen und in berufsbildenden Institutionen, im Ausland zu studieren und Fachkenntnisse zu erwerben und damit die Berufschancen zu verbessern
  • Mehr Chancen für Lehrer, Trainer und Jugendarbeiter, in anderen Ländern zu studieren und Kurse zu absolvieren
  • Mehr Gelegenheiten für junge Menschen, durch Jugendaustausch, freiwillige Tätigkeiten und Teilnahme am demokratischen Leben zu lernen
  • Mehr Gelegenheiten für Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen, Best-Practice-Beispiele auszutauschen
  • Mehr Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen, Unternehmen, Regionalbehörden und anderen Körperschaften, wie etwa Jugendorganisationen
  • Start neuer “Wissensallianzen” zwischen höheren Bildungsinstitutionen und Unternehmen
  • Ausweitung der eTwinning-Initiative, die Schulen über das Internet verbindet
  • Bessere Zusammenarbeit bei der politischen Planung, insbesondere mit Schwerpunkt auf praktische Element wie etwa den Europass-Lebenslauf, der von mehr als 10 Millionen Europäerinnen und Europäern genutzt wird
  • Mehr Unterstützung für höhere Bildung in anderen Teilen der Welt, insbesondere in den Nachbarländern der EU

 

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